Ärztliches Zentrum für Naturheilkunde und Präventionsmedizin
Viele Menschen – vor allem Frauen – leiden unter quälenden chronischen Schmerzen der Weichteile des Bewegungsapparats. Im Gegensatz zum Gelenkrheuma sind hierbei Muskeln und Bindegewebe betroffen. Manche Wissenschaftler zählen dieses Fibromyalgiesyndrom zu den rheumatischen Erkrankungen, obwohl sich im Blut keine rheumatypischen Veränderungen nachweisen lassen. Bei der körperlichen Untersuchung jedoch entdeckt man fast immer ein typisches Schmerzmuster von so genannten Tender Points.
Diese befinden sich regelmäßig im Bereich der Muskel-Sehnen-Übergänge mit leichter Verquellung der Grundsubstanz (Mesenchym). Das legt den Verdacht nahe, daß es sich auch beim Fibromyalgiesyndrom um eine zumindest partiell durch Übersäuerung verursachte Krankheit handelt.
Deswegen verordnen wir zu Beginn jeder Therapie zunächst eine Intensiv-Entsäuerung mit Basofil-Life-Balance.
Ein Beispiel aus unserer Praxis kann unser Vorgehen am besten beleuchten:
Bei Frau Anke M. (Name verändert) war bereits vor Jahren die Diagnose Fibromyalgie gestellt worden. Sie bekam Schmerzmittel, von denen inzwischen die Magenschleimhaut angegriffen worden war. Hiergegen wiederum erhielt sie Magensäureblocker. Schmerzlindernd wirkten Massagen, Krankengymnastik, Osteopathie. Entscheidende Besserung entstand nicht. Daraufhin stellte sie sich in unserer Praxis vor. Wir untersuchten noch einmal gründlich (auch die Darmflora) und begannen mit einer Intensiv-Entsäuerung, die schon ein Abklingen der Schmerzen bewirkte. Es folgte eine Schröpfkur zur Ausleitung der Toxine aus den Schmerzzonen der Mesenchyms (Grundsubstanz). Danach Akupunktur, schließlich neuraltherapeutische Injektionen mit Ozon an die Tender-Points. Die Schmerzen verschwanden vollständig. Unterstützend und vorbeugend nimmt die Patientin seither zweimal jährlich eine Akupunkturbehandlung vor.
Weitere Möglichkeiten aus unserer naturheilkundlichen therapeutischen Palette sind:
Aku-Taping Das ist das Kleben farbiger Tapes (textile Klebebänder) über den verspannten schmerzhaften Arealen in bestimmten Mustern.
Blutegel Wenn Schröpfen keine ausreichende Toxinausleitung bewirkt, können Blutegel die tiefer sitzenden Toxindepots zusammen mit dem Blut heraussaugen. Gleichzeitig wird dabei das Blut verflüssigt und der Lymphabfluss beschleunigt.
Bioresonanztherapie Das Fibromyalgiesyndrom kann auch Ausdruck einer Unverträglichkeit (z.B. Nahrungsmittel) oder Vergiftung (Schwermetalle) sein. Wir testen das mit dem BICOM-Gerät. Danach wird nebenwirkungsfrei mit der Bioresonanztherapie ausgeleitet. www.regumed.de
Kneipp-Therapie Individuell verordnete Güsse und Bäder (z.B. Heublumenvollbad) und Teezubereitungen wirken ebenfalls entgiftend. Sie reinigen das Mesenchym. (Siehe J. Schulz: „Entsäuern mit Kneipp“).
Trampolin Schwingen auf dem hochelastischen Trampolin (www.bellicon.com) stärkt Muskeln und Bindegewebe des ganzen Körpers. Bewegte und regelmäßig entsäuerte Muskeln und Grundsubstanz verhindern Fibromyalgie. Eine der besten vorbeugenden Maßnahmen.